Unser Modelabel Kollateralschaden wurde 2010 als Pahl-Werhahn GbR gegründet und hat ihren Sitz in der Bürknerstr. 11 in Berlin-Neukölln.

 

Unser CO2-Ausstoß 2022 für alle Prozesse in Deutschland betrug laut https://co2.myclimate.org 11t. Vieles lässt sich dort allerdings nicht berücksichtigen. Dass unser Essen und Trinken bio-fair ist, lässt sich beispielsweise nicht eingeben. So gern wir unseren CO2-Ausstoß weiter reduzieren möchten, gehen uns langsam die Ideen aus, was wir noch tun können. An ein paar Lösungen arbeiten wir, wie unsere Ziele für 2023 und Folgejahre zeigen.

 

bereits erreichte Ziele

 

2010

  • Siebdruckfarbe auf Wasserbasis

  • flexible Arbeitszeiten für Mitarbeiter*innen mit Kindern

     

2012

  • 2012 Umstieg auf ausschließlich zertifizierte Stoffe

 

2013

  • Entwicklung von Accessoires, die Reststücke vom Zuschnitt verwerten

 

2014

  • wiederverwendete Versandbeutel: Wir haben einen öko-fairen Modeladen gefunden, der uns die Plastiktüten schenkt, in denen er seine Ware bekommt und die er sonst wegwerfen würde. Darin verschicken wir Bestellungen. Diese Plastiktüten bestehen übrigens bereits aus 100% recyceltem Kunststoff.

  • Reparatur-Service: Wir bieten an, die Bündchen auszutauschen, wenn sie ausgeleiert oder aufgerieben sind. So verlängern wir die Lebensdauer unsere Modelle um mindestens 5 Jahre selbst bei heftigstem Gebrauch. Wir geben 2 Jahre Bring-in Garantie und danach reparieren wir weiter gegen Gebühr Löcher, offene Nähte, Flecken, ausgeblichene Stoffe etc. bzw. beraten unsere Kund*innen darin, wie sie es selbst reparieren können.

  • Rücknahme: Ausrangierte Modelle nehmen wir zurück und verarbeiten sie im zweiten Label unseres Gründers Philippe Werhahn – TingDing – zu Upcycling-Mode.

 

2015

  • Umstieg auf DHL GoGreen zum Versand von Bestellungen

  • 2015 Transport des Zuschnitts zum Näh-Atelier: Die Stückzahlen wurden zu groß zum Transport mit den Öffentlichen, seitdem transportieren wir unseren Zuschnitt mit einem E-Roller über Car-Sharing.

  • Entwicklung von Hose und Leggings, um gezielt Reststücke vom Zuschnitt zu verwerten

  • Recycling der leeren Kanister vom destillierten Wasser zu einem Aufbewahrungssystem im Nähatelier

  • Erste Festanstellung einer bis dahin Freelance-Näherin

 

2016

  • Umstieg auf ausschließlich Garn von Kupfer (Made in Germany, Öko-Tex 100)

  • Umstieg auf Strom und Gas von Naturstrom

  • Entwicklung neuer Accessoires, um gezielt Reststücke vom Zuschnitt zu verwerten

  • Überarbeitung des Ärmelschnitts im T-Shirt-Kleid, um 8cm Stoff pro Teil zu sparen

 

noch offene Ziele

 

  • CO2-Ausstoß für 2023 genauer ermitteln, kompensieren und jährlich weiter so verfahren

  • Fertigung einer Unikat-Kollektion, um Reststoffe aus eigenem Bestand und dem Bestand unseres Stoffhändlers Lebenskleidung zu verbrauchen.

  • Wir suchen einen Abnehmer für unsere Stoffreste, die zu klein für unsere Accessoires sind und die Stoff- und Garnreste, die beim Nähen entstehen. Solche Reste könnten zum Beispiel zu Dämmmaterial verarbeitet werden.

 

 

Geschäftsprozesse im Einzelnen

 

 

möglichst lokal - Schritte unserer textilen Kette

  • Baumwoll-Anbau und Spinnerei auf engstem Raum in Denizli in der Türkei

  • Stricken und Färben in der gleichen Fabrik in Portugal

  • Transport zwischen Denizli, Portugal und Berlin (Die Auswahl an Strickereien/Färbereien, die unsere kleinen Mengen bearbeiten, ist mikroskopisch. Deshalb ist zwischen Anbau/Spinnen und Stricken/Färben leider ein Transport nötig.)

  • Zuschnitt und Nähen in Berlin-Neukölln

 

bio-fair

  • nur zertifizierte kba Stoffe

  • Garn von Kupfer (Made in Germany, Öko-Tex 100-zertifiziert)

  • Siebdruckfarbe auf Wasserbasis

  • Essen und Trinken für Mitarbeiter*innen, sowie Putzmittel von der BioCompany

  • Büromaterial von Memo

  • Konto bei der GLS

 

 

Rohstoffe sparen

  • Wir arbeiten nicht saisonal und auf Anfrage, deshalb entstehen keine Restposten und wir müssen selten neue Werbemittel drucken.

  • Stoffreste vom Zuschnitt heben wir auf und verarbeiten sie zu Accessoires.

  • Wir trennen selbstverständlich unseren Müll und kaufen Getränke in Mehrwegflaschen.

  • Wir verwenden ein Kassensystem, das keine Belege ausdrucken muss.

  • Wir fragen nach, ob unsere Kund*innen eine (Papier-) Tüte brauchen.

  • Einseitig beschriebenes Papier wird zu Schmierzetteln zerschnitten.

  • Wir bieten einen umfassenden Service zu unserer Mode an: Wir reparieren und tauschen zerlebte Bündchen aus. Ausrangierte Modelle nehmen wir zurück und verarbeiten sie im zweiten Label unseres Gründers Philippe Werhahn – TingDing – zu Upcycling-Mode.

  • Unseren Kund*innen empfehlen wir, verblichene Teil neu zu färben, anstatt sie zu entsorgen. Wir freuen uns darauf, die brandneuen Bio-Färbefarben von Weja zu testen, um unseren Kund*innen dazu raten zu können.

  • In unsere Waschanleitung empfehlen wir die Wäsche bei 30°C, Lufttrocknen und kein Bügeln.

 

 

 

Ausstattung von Laden und Ateliers

  • 2 Nähmaschinen und die Bügelanlage sind gebraucht.

  • Tower-Computer, Monitor, Tastatur und Maus sind gebraucht. Veraltete Komponenten des Towers tauschen wir aus, anstatt einen neuen Rechner zu kaufen.

  • Bis auf das Hängesystem im Lager sind alle Möbel in Laden und Ateliers gebraucht. Das Hängesystem ist modular und kann im nächsten Atelier wieder verwendet werden, egal wie es geschnitten ist.

  • Alle Schaufensterpuppen und Lampen, sowie 2 von 3 Spiegeln sind gebraucht.

  • Unser Messesystem ist modular und robust und wird uns jahrzehntelang begleiten.

 

Verpackung & Versand an unsere Kund*innen

  • Versand mit DHL GoGreen

  • Wir heben alte Kartons auf und versenden darin größere Bestellungen. Für kleine Bestellungen verwenden wir eine Papiertüte aus Recyclingpapier.

  • Wenn notwendig, verwenden wir zum Schutz eine Plastiktüte aus 100% recyceltem Kunststoff. Wir schenken ihr ein weiteres Leben, denn wir bekommen sie von einem befreundeten öko-fairen Modeladen, der darin seine Ware geliefert bekommt.

  • Papier-Tape von Memo

  • Flyer aus Recyclingpapier

 

 

Energie & Wärme

  • Strom und Gas von Naturstrom

  • Nachts schließen wir unsere Rollos, um die Wärme zu halten.

  • Zur Beleuchtung des Ladens verwenden wir energiesparende LED, im Atelier benötigen wir Tageslicht-Leuchtstoffröhren (Energieeffizienzklasse A).

 

 

Netzwerk & Multiplikator

  • Um Interessierte und insbesondere Mode-Studierende für das Thema öko-faire Mode und Ressourcenschonung zu sensibilisieren, sind wir Teil des Consortium of Green Fashion (Executive Member), der Green Fashion Tours Berlin (Besuch im Laden als Teil der Tour) und Nemona (Netzwerkmitglied). Unser Gründer Philippe Werhahn gibt außerdem jährlich einen Workshop zu Upcycling-Mode an der School of Fashion Technology (http://soft.ac.in) in Pune, Indien.

 

 

 

 

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